Christina Kosigk ist mit Leib und Seele Pflegefachkraft. Wenn man ihr begegnet, fällt einem zu ihrer Person ein Wort ein: Knallerfrau! Sie hat ein Auge für die Bewohnerinnen und Bewohner, packt an, ist fröhlich – und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Spricht man mit ihr über den Verdienst in der Pflege, wird die 23Jährige nachdenklich – und spricht Klartext. „Eine Freundin von mir ist gelernte Bürokauffrau und verdiente nach der Ausbildung wesentlich weniger als eine ausgebildete Pflegefachkraft bei CURA.“ Doch man wechselt nicht wegen des Geldes in die Branche. „In der Pflege wirst Du nicht reich. Es ist eher eine Berufung“, sagt Christina Kosigk, und fügt noch hinzu: „Natürlich mache ich den Job auch, um Geld zu verdienen.“ Die größten Antreiber sind für sie jedoch die Fürsorge, Menschen zu helfen, sich mehr Wissen anzueignen und etwas von den Bewohnern zurückzubekommen.

Klartext gibt Orientierung

Christina Kosigk kam über ein Praktikum in die Pflege. Während dieser Zeit entschied sie, dass sie in einem Pflegeheim arbeiten möchte. Bei CURA an der Leithestraße in Gelsenkirchen bekam sie sofort eine Stelle und arbeitet nun seit drei Jahren dort. Mittlerweile ist sie stellvertretende Wohnbereichsleiterin – mit gerade mal 23 Jahren. „Christina Kosigk hat gute Führungsqualitäten und sagt klar und deutlich, was Sache ist. Da weiß man, wo man dran ist. Das ist echt gut“, sagt eine Kollegin über sie.

Umgang mit dem Tod

Während ihrer Ausbildung kam Christina Kosigk gar nicht mit dem Tod in Kontakt. Als es dann so weit war, hatte sie Berührungsängste, die sie bis heute nicht komplett abgelegt hat. Doch bei CURA hat man eine kollegiale Lösung gefunden: in dem Wohnbereich, in dem Frau Kosigk arbeitet, übernehmen Kolleginnen einige Aufgaben, so dass sie nicht direkt mit dem verstorbenen Bewohner in Berührung kommt.

„Ich versuche, allen Bewohnern gleichermaßen gerecht zu werden. Natürlich hat man auch seine Lieblinge, das bleibt gar nicht aus. Wir sind ja alle „nur“ Menschen. Wenn ein Bewohner verstirbt, den man sehr ins Herz geschlossen hat, dann fällt Abgrenzung schon sehr schwer. Da kommt es dann darauf an, Abstand zu der Situation zu bekommen und darauf zu achten, dass es einen nicht zu sehr mitnimmt. Hier helfen dann kurze Auszeiten in unserem Garten und ein Gespräch mit sehr vertrauten Kollegen“,  sagt Christina Kosigk.

Work-Life-Balance

„Ich bin kein Mensch für die Frühschicht“, sagt Christina Kosigk. Bei CURA ist es möglich, in einem gewissen Rahmen auf die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzugehen. Kolleginnen, die Kinder haben und daher gerne früh mit der Arbeit beginnen, gleichen das dann wieder aus. Sich am Wochenende mal die Nacht um die Ohren zu schlagen und sich am folgenden Morgen nicht reumütig aus dem Bett zu quälen, sind besonders für junge Menschen wichtige Aspekte bei der Work-Life-Balance.

Über ihren Arbeitgeber, die CURA in Gelsenkirchen sagt Christina Kosigk: „Wir haben coole Führungskräfte. Die Tür ist immer offen, und man bekommt viel Herz zurück.“

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