Würde Kerstin Pröse (46) eine Visitenkarte beschriften müssen, dann würde darauf stehen: Arzthelferin, examinierte Altenpflegerin, Pflegemanagerin, zertifizierte Wundmanagerin,  Palliative-Care Fachkraft, Pflegedienstleitung und Einrichtungsleiterin der Tages- und Kurzzeitpflege der Diakonie in Bottrop. Sie studiert im dritten Semester an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld Gesundheits- und Sozialmanagement. Das Studium finanziert ihr Arbeitgeber. „Mein Ziel ist es, mir ganz viel betriebswirtschaftliches Wissen anzueignen und so meine Qualifikation zu verbessern. Ich habe immer das Gefühl, dass ich ständig neuen Input brauche. Ich sehe, dass ich ganz viel, was ich da lerne, auch in der Praxis umsetzen kann. Ich lerne sehr gerne, das hilft ungemein. Meine Mitarbeiterinnen profitieren ebenfalls davon.“

Kerstin Schönlau, Prokuristin des Diakonischen Werks Bottrop-Gladbeck-Dorsten bestätigt: „Wir haben gemeinsam nach einem praxisnahen Studiengang gesucht, der Frau Pröse und uns gleichermaßen nutzt. Sie bringt dadurch auch Innovationen ins Unternehmen rein“.

„Besonders in der ambulanten Pflege ist kontinierliches Lernen wichtig. Da ist man bei den Patientinnen und Patienten vor Ort auf sich alleine gestellt und muss stets die volle Verantwortung tragen. Wissen gibt einem Sicherheit. Außerdem hilft es, schnell und präzise zu entscheiden, was der Kunde genau jetzt in diesem Moment benötigt“, betont Kerstin Schönlau.

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