Rund um die Uhr gut versorgt

Rund um die Uhr gut versorgt

Kathrein Dworzak, Einrichtungsleiterin des städtischen Pflegeheims an der Schmidtmannstraße in Gelsenkirchen erläutert, wie ein Pflegeheim funktioniert.

Sieben Wohnetagen und drei Wohnbereiche wollen gut versorgt werden. Denn in einem Pflegeheim dreht sich rund um die Uhr alles um die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schmidtmannstraße in Gelsenkirchen arbeiten in drei Schichten. Der Frühdienst beginnt um 7 Uhr morgens. Auch die Abläufe werden an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst. Es gibt Bewohner, die schon um 5 Uhr aufstehen, andere schlafen bis 10 Uhr. Da muss man kreativ und flexibel in der Gestaltung des Tagesablaufs sein.

Rundum gut versorgt

Es gibt verschiedene Arbeitsbereiche, wobei der Großteil des Personals zur Pflege gehört. Die Hauswirtschaft mit eigener Küche sorgt sich um das leibliche Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner. (Anmerkung der Redaktion: wir haben  dort kürzlich gegessen. Sehr toll, alles frisch und köstlich!) Wenn es nach gutem Essen duftet, dann fühlen sich die Bewohner ein Stück mehr wie zuhause. In den Wohnbereichen arbeiten außerdem hauswirtschaftliche Kräfte, die für die Kaltküche wie beispielsweise Schnittchen zuständig sind. Das Haus bietet jedem Bewohner individuell das, was er sich so vorstellt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gleich wichtig, vom Hausmeister bis zur Heimleitung.

wkpsm5597Mitarbeiter aus der hauseigenen Nähstube sorgen sich um die Wäsche der Bewohner. Und wo viele Menschen sind, da geht auch schon mal etwas daneben oder landet auf dem Boden. Dafür gibt es Reinigungskräfte, die den ganzen Tag dafür sorgen, dass alles sauber ist.

Rundum gut betreut

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wkpsm6315wkpsm2334Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sozialtherapeutischen Bereich sind für die Beschäftigungs- und Freizeitangebote zuständig. Beispielsweise gibt es regelmäßig die gepflegte Kaffeerunde: dann kommen alte Kaffeemühlen zum Einsatz. Die Bewohnerinnen und Bewohner mahlen Bohnen, erzählen sich Geschichten von früher, und es duftet im ganzen Haus nach Kaffee.

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Es lebe der Sport

wkpsm1482wkpsm1527Sogar eine Mucki-Bude gibt es in der Schmidtmannstraße.

Hosianna!

„Gottesdienste sind sehr wichtig für die Bewohnerinnen und Bewohner. Sie kommen aus einer Generation, wo es noch wichtig ist, dass der Pastor kommt. Sie können sich gar nicht vorstellen, was hier los ist, wenn der Gottesdienst mal ausfällt!“, berichtet Kathrein Dworzak.

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